Der Leistungsbetrieb des Reaktors erstreckte sich bis zur Abschaltung am 31.12.1988 über insgesamt 21 Jahre. Die für ein Kernkraftwerk extrem hohe Kühlmitteltemperatur von durchschnittlich 950 °C ermöglichte hierbei Dampftemperaturen von >500 °C. Somit konnte ein Wasser-Dampfkreislauf realisiert werden, wie er sonst nur in nicht nuklearen Kraftwerken vorhanden ist.
Während der ersten Jahre des Leistungsbetriebes lag der Schwerpunkt auf dem Nachweis der technischen Machbarkeit bei gleichzeitiger hoher Verfügbarkeit. In den Folgejahren wurden dann verstärkt Versuche mit dem Reaktor gefahren, die wichtige Erkenntnisse zum Verhalten des Reaktors oder der Brennelemente lieferten.