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Historie

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Blockwarte

Das Kernkraftwerk Rheinsberg (KKR) wurde nach einem im Jahre 1956 abgeschlossenen Regierungsabkommen mit der UdSSR in enger Kooperation zwischen deutschen und sowjetischen Fachleuten projektiert und gebaut. Es wurde mit dem ersten im Ausland errichteten russischen Druckwasserreaktor vom Typ WWER-2 ausgerüstet. Die Hauptbestandteile der Kraftwerksanlage bildeten der Reaktor mit dem Primärkreislauf, die Turbine mit dem Sekundärkreislauf, die Spe­zielle Wasseraufbereitung, das oberflächennahe Endlager sowie die Infrastruktur (Energie-, Wärme- und Wasserversorgung, Verkehrsanbindungen). Der Leistungsanteil der Industrie der DDR an der Errichtung der Gesamtanlage betrug ca. 70 %.

Am 09. Mai 1966 erfolgte die Inbetriebnahme des 70-MW-Blockes.

Das KKR hatte während seiner Betriebszeit drei Aufgaben zu erfüllen:

  • Elektroenergieproduktion
  • Forschungsarbeiten sowie wissenschaftlich-technische Betreuung der 440-MW-Kernkraftwerksblöcke
  • Aus- und Weiterbildung.
Letzte Aktualisierung: 24.11.2009