Die Verbrennungsanlage ist für feste und flüssige brennbare radio-
aktiv kontaminierte Reststoffe mit niedriger Aktivität ausgelegt. Feste Reststoffe werden in Foliensäcken oder Papptrommeln verpackt und über eine Schleuse in den Verbrennungsofen eingebracht. Flüssige Abfälle werden in Behältern bei HDB angeliefert, auf Aktivität und Halogen-Kohlenwasserstoffe analysiert und dosiert in die Nachbrenn-
kammer eingespeist. Auch Reststoffe mit α-Kontamination können in dieser Anlage verarbeitet werden.
Die an den eingespeisten Reststoffen gebundenen radioaktiven Stoffe gelangen entweder in die Asche oder in die Rauchgase der Ver-
brennungsanlage. Die Asche wird in Trommeln gefüllt und anschlie-
ßend hochdruckverpresst. Die Rauchgase werden einer mehrstufigen Reinigungsanlage mit Wäschern, Absorbern und Filtern zugeführt. Durch das eingesetzte Verfahren werden sowohl die Aktivitäts-
ableitung mit der Fortluft als auch die Emission chemischer Schad-
stoffe weit unter die behördlichen Grenzwerte gesenkt.
Durch Verbrennung und anschließender Kompaktierung der Asche wird das Volumen der Reststoffe um etwa den Faktor 100 reduziert.