Nach dem Ausbau der Wärmeisolierung und der Primärabschirmung erfolgt der fernhantierte Abbau des aktivierten Teils des Biologischen Schilds. Hierzu wird ein Bagger mit einem Dreibeingestell in den Reaktorschacht eingebracht, der ringförmig den aktivierten Teil abbaut. Der dabei entstehende Bauschutt wird direkt in KONRAD-Typ-II-Container verpackt und zur weiteren Behandlung an die Hauptabteilung Dekontaminationsbetriebe abgegeben.
Da auch hier Prototypen zum Einsatz kommen, werden diese vor ihrem Einsatz in der KNK in einem Mock-Up erprobt und das Bedienpersonal im Umgang mit den Maschinen und Werkzeugen ausgiebig geschult.
Die 10. Stilllegungsgenehmigung umfasst die Arbeitsschritte Demontage der Hilfssysteme, Dekontamination, Freigabe der Gebäude und Entlassung aus dem AtG. Danach kann konventionell das Ziel „Grüne Wiese“ angesteuert werden.